Aktuelles

RSS-News von Haufe


27
10
2026

Stand der Umsetzung und Herausforderungen: Die E-Rechnung in der Praxis

Seit dem 1.1.2025 müssen deutsche Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. Die Pflicht zur Ausstellung von E-Rechnungen für bestimmte Umsätze gilt dann ab 1.1.2027 für Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz von mehr als EUR 800.000 und ab 1.1.2028 für alle übrigen in Deutschland ansässigen Unternehmen, soweit keine Ausnahme greift. Ein Blick in die Praxis zeigt, wie der Stand der Umsetzung ist und welche Herausforderungen zu bewältigen sind.

27
10
2026

BMF: Neufassung der Digitalen Schnittstelle der Finanzverwaltung für Kassensysteme

Insbesondere aufgrund der Neufassung der Digitalen Schnittstelle der Finanzverwaltung für Kassensysteme (DSFinV-K) 3.0 hat das BMF den Anwendungserlass zur Abgabenordnung zu § 146a überarbeitet.

27
10
2026

FG Münster: Entstehung junger Finanzmittel i. S. d. ErbStG

Das FG Münster hat entschieden, dass zur Ermittlung der jungen Finanzmittel im Sinne des § 13b Abs. 4 Nr. 5 Satz 2 ErbStG der positive Saldo der eingelegten und entnommenen Finanzmittel heranzuziehen ist, welche dem Betrieb im Zeitpunkt der Steuerentstehung weniger als 2 Jahre zuzurechnen waren. 

26
10
2026

BMF: Entgeltlicher Nießbrauchsverzicht an Mietgrundstücken

Das BMF hat mit einem Schreiben auf die aktuelle BFH-Rechtsprechung zum entgeltlichen Verzicht auf ein Nießbrauchsrecht reagiert. Dieser Verzicht stellt entgegen der bisherigen Verwaltungspraxis und Rechtsprechung eine steuerbare Entschädigung dar.  

26
10
2026

Überblick zur aktuellen Rechtsprechung: Bescheidberichtigung nach § 129 AO bei offenbaren Unrichtigkeiten

§ 129 AO eröffnet die Möglichkeit der Berichtigung von Schreibfehlern, Rechenfehlern und ähnlichen offenbaren Unrichtigkeiten, die beim Erlass des Verwaltungsakts unterlaufen sind. Die Korrekturvorschrift ist nach wie vor in hohem Maße streitanfällig.

26
10
2026

FG Münster: Hinzurechnung fiktiver Betriebsausgaben bei Zuordnung zu DBA-Betriebsstätte

Das FG Münster hat entschieden, dass eine Hinzurechnung nach § 8b Abs. 3 Satz 1 und Abs. 5 Satz 1 KStG auch dann zu erfolgen hat, wenn die fiktiven nicht abziehbaren Betriebsausgaben funktional bei einer ausländischen Betriebsstätte angefallen wären, die nach einem DBA freigestellt ist. 

26
10
2026

BFH: Verfahrensrechtliche Folgewirkung einer vGA

Die Möglichkeit der Änderung eines bestandskräftigen Steuerbescheids gemäß § 32a Abs. 1 KStG beschränkt sich nicht auf die unmittelbaren Folgen aus der bei einer Körperschaft in Ansatz gebrachten verdeckten Gewinnausschüttung (vGA). Erfasst werden ebenso weitergehende – mittelbare – Folgen für den Gesellschafter, z.B. die Berücksichtigung einer aus der vGA abgeleiteten verdeckten Einlage als nachträgliche Anschaffungskosten für die Beteiligung an einer anderen Körperschaft.

23
10
2026

BMF: Vermietung von Betriebsvorrichtungen

Zur Frage der Einheitlichkeit der Leistung hat sich jetzt die Finanzverwaltung zu der Vermietung und Verpachtung von Grundstücken mit Betriebsvorrichtungen geäußert, nachdem der BFH vor Kurzem den Streit um die Aufteilung einheitlicher Preise im Übernachtungsgewerbe entsprechend den Vorgaben des EuGH beendet hatte.

23
10
2026

Welche Besteuerungsrechte fortbestehen: Deutschland nach dem Wegzug

Mit dem Umzug ins Ausland enden deutsche Besteuerungsrechte nicht automatisch. Für die Beratung sind die persönliche Steuerposition, einzelne Einkünfte, weitere Steuerarten sowie Person und Unternehmen getrennt zu prüfen.

23
10
2026

BMF: Buchführung in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben

Das BMF hat seine Ausführungen zur Buchführung in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben aktualisiert und den Anwendungserlass zur Abgabenordnung zu §§ 140, 141 und 144 ergänzt.  

23
10
2026

BMF: Voraussetzungen der Tonnagesteuer nach § 5a EStG

Die Finanzverwaltung hat ihr BMF-Schreiben zur Gewinnermittlung bei Handelsschiffen im internationalen Verkehr (Tonnagesteuer nach § 5a EStG) geändert.

23
10
2026

Digitalisierung: Verpflichtung zur Führung elektronischer Entgeltunterlagen

Bis Ende 2026 können sich Unternehmen noch davon befreien lassen, ergänzende Unterlagen zu den Entgeltunterlagen in elektronischer Form zu führen. Ab 2027 müssen dann alle Arbeitgeber dieser Verpflichtung nachkommen. 

23
10
2026

BMF: Neue Vordruckmuster für die Umsatzsteuer-Sonderprüfung

Das BMF hat die Vordruckmuster für die Umsatzsteuer-Sonderprüfung (USt 7 A, 7 B und 7 D) überarbeitet und neu bekanntgegeben. Die Anpassungen betreffen bürgernahe Sprache, eine aktualisierte Rechtsbehelfsbelehrung sowie flexible Nutzungsmöglichkeiten beim IT-Einsatz.  

22
10
2026

Verpflichtung seit 1.1.2025: E-Rechnung im Überblick

Seit dem 1.1.2025 sind E-Rechnungen im inländischen B2B-Bereich grundsätzlich verpflichtend. Auf der Ausgangsseite können Übergangsregelungen noch bis spätestens 31.12.2027 in Anspruch genommen werden. Entsprechende umsatzsteuerrechtliche Regelungen wurden durch das Wachstumschancengesetz vom 27.3.2024 eingeführt. Das BMF hatte bereits am 15.10.2024 ein Einführungsschreiben zur E-Rechnung veröffentlicht. Genau ein Jahr später wurde ein weiteres Anwendungsschreiben veröffentlicht, mit dem die Neuregelungen auch in den Umsatzsteuer-Anwendungserlass aufgenommen wurden. Weitere Ergänzungen folgten am 15.10.2026. Außerdem gibt es einen Frage-Antwort-Katalog (FAQ), der regelmäßig aktualisiert wird. Wir geben einen Überblick über die neuen Regelungen.

22
10
2026

BFH: Alle am 22.10.2026 veröffentlichten Entscheidungen

Am 22.10.2026 hat der BFH eine sog. V-Entscheidung zur Veröffentlichung freigegeben.