Aktuelles

RSS-News von Haufe


20
07
2026

Gesetzentwurf: Automatischer Informationsaustausch zu Einkünften über digitale Plattformen

Die Bundesregierung hat den Entwurf für ein Gesetz zu der Mehrseitigen Vereinbarung vom 22. Juni 2021 zwischen den zuständigen Behörden über den automatischen Austausch von Informationen über Einkünfte, die mittels digitaler Plattformen erzielt wurden, eingebracht.

20
07
2026

BFH: Einheitlicher Gewerbebetrieb nach Hinzuerwerb eines Betriebs

Übt eine natürliche Person mehrere gewerbliche Tätigkeiten aus, kann es sich gewerbesteuerlich in Abhängigkeit von der Gleichartigkeit oder Ungleichartigkeit der Betätigungen sowie von ihrem wirtschaftlichen, organisatorischen und finanziellen Zusammenhang um einen Betrieb oder mehrere selbständige Betriebe handeln.


20
07
2026

BFH: Dauerverlustgeschäfte im kommunalen Querverbund

Übt eine Organgesellschaft ein Dauerverlustgeschäft aus, ist nach § 15 Satz 1 Nr. 5 Satz 2 KStG die sogenannte Spartenrechnung bei der Ermittlung des Einkommens des Organträgers durchzuführen.

17
07
2026

BMF: Aktionsplan gegen Steuer- und Finanzkriminalität

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig haben einen gemeinsamen Aktionsplan vorgelegt, um Steuer- und Finanzkriminalität in Deutschland konsequenter zu bekämpfen.   

17
07
2026

FG Köln: Verspätungszuschlag trotz Flutkatastrophe und Unkenntnis rechtmäßig

Wer seine Einkommensteuererklärung deutlich zu spät abgibt, muss zwingend einen Verspätungszuschlag zahlen, ohne Rücksicht darauf, ob die Verspätung entschuldbar war. Das bestätigt ein neues Urteil des FG Köln.

17
07
2026

FG Köln: Kein Vorsteuervergütungsverfahren bei steuerpflichtigen Umsätzen in Deutschland

Das FG Köln hat in einem Urteil klargestellt, dass ein ausländischer Unternehmer das Vorsteuervergütungsverfahren nicht nutzen kann, wenn er in Deutschland steuerpflichtige Umsätze an Privatpersonen ausführt. 

16
07
2026

Hessisches FG: Grundsteuer bei übergroßen Grundstücken im Außenbereich in Hessen

Das Hessische FG hat beim Vorliegen übergroßer Grundstücke im Außenbereich erhebliche verfassungsrechtliche Zweifel hinsichtlich der Regelungen zum Flächen-Faktor-Modell im Hessischen Grundsteuergesetz.

16
07
2026

BFH: Alle am 16.7.2026 veröffentlichten Entscheidungen

Am 16.7.2026 hat der BFH sechs sog. V-Entscheidungen zur Veröffentlichung freigegeben.

16
07
2026

Recruitingstrategien in Umbruchzeiten: "Wenn jeder sein Gehalt ein Stück weit selbst bestimmen kann, ist das eine riesige Motivation"

WP/StB Annette Goldstein hat ihre Berliner Kanzlei mit rund 20 Mitarbeitenden an die Auren-Gruppe verkauft – und ihr Team zog mit. Im Interview erklärt sie, wie ein umsatzabhängiges Bonussystem, klare Führung und das Zähmen des eigenen Egos dafür sorgen, dass Fachkräfte bleiben.

16
07
2026

FG Münster: Geschäftsbesorgungsvertrag als verdeckte Gewinnausschüttung

Das FG Münster hat entschieden, dass Zahlungen einer GmbH an ihre Gesellschafterin auf Basis eines Geschäftsbesorgungsvertrags in vollem Umfang als verdeckte Gewinnausschüttungen zu qualifizieren sind, wenn der Vertrag dem Fremdvergleich hinsichtlich Vergütung und Vertragsgestaltung nicht standhält.

16
07
2026

FG Münster: Hinzurechnung fiktiver Betriebsausgaben bei DBA-Freistellung

Das FG Münster hat entschieden, dass eine Hinzurechnung nach § 8b Abs. 3 Satz 1 und Abs. 5 Satz 1 KStG auch dann zu erfolgen hat, wenn die fiktiven nicht abziehbaren Betriebsausgaben funktional bei einer ausländischen Betriebsstätte angefallen wären, die nach einem DBA freigestellt ist. 

16
07
2026

FG Münster: Verfassungsmäßigkeit des Grundfreibetrags 2023

Das FG Münster hat entschieden, dass es keine Bedenken bezüglich der Verfassungsmäßigkeit des Grundfreibetrags 2023 i. H. v. 10.908 EUR hat. Die Klage eines Ehepaars, das eine Anhebung forderte, blieb ohne Erfolg. 

15
07
2026

Serie: Schlussabrechnungen der Coronahilfen: Überbrückungshilfen: Wenn die Haupterwerbsgrenze zur Rückforderung führt

Soloselbstständige im Nebenerwerb geraten in den Schlussabrechnungen zunehmend unter Druck. Verfehlen sie beim Haupterwerb die 51-Prozent-Grenze, droht die vollständige Rückforderung. 

15
07
2026

BMF: Suspendierung des Deutsch-Russischen Doppelbesteuerungsabkommens

Das BMF weist darauf hin, dass Deutschland der Russischen Föderation am 30.6.2026 notifiziert hat, dass das DBA zwischen den beiden Staaten vom 29.5.1996 und sein Protokoll mit Wirkung vom 1.1.2027 suspendiert wird.