Das FG Düsseldorf hat entschieden, dass der Ausschluss einzelner Arbeitnehmergruppen von der Teilnahme an einem Mitarbeiterbeteiligungsprogramm für die Anwendung der Steuerbefreiung des § 3 Nr. 39 EStG schädlich ist.
Das FG Düsseldorf hat entschieden, dass Unterhaltszahlungen an den dauernd getrennt lebenden Ehepartner bereits im Trennungsjahr als Sonderausgaben nach § 10 Abs. 1a Nr. 1 EStG abziehbar sind, wenn die Ehegatten die Einzelveranlagung wählen.
Das FG Münster hat entschieden, dass Aufwendungen für Fahrten zur Wohnung der Mutter bzw. Schwiegermutter im Zusammenhang mit deren persönlicher und häuslicher Pflege sowie für sonstige Fahrten nicht zwangsläufig sind.
Ein Ende 2025 veröffentlichtes BMF-Schreiben thematisiert ausführlich die Behandlung des Ladens von Elektro- und Hybridelektrofahrzeugen beim Arbeitgeber und zu Hause. Eine neue Verfügung des Bayerischen Landesamts für Steuern beschäftigt sich mit Zweifelsfragen, die sich daraus ergeben haben.
Bei Investmentfonds und ETF hängt die steuerliche Teilfreistellung nicht nur vom Fondstyp ab. Entscheidend sind auch die steuerliche Einordnung des Anlegers und die Steuerart. Gerade bei betrieblichen Depots können die Angaben der Depotbank daher nicht ungeprüft übernommen werden.
Nach Abschluss einer ersten Berufsausbildung oder eines Erststudiums ist der Kindergeldanspruch eingeschränkt, wenn das Kind einer Erwerbstätigkeit über 20 Stunden nachgeht.
Einnahmen aus der Verwertung metallischer Verbrennungsrückstände bei einem Krematorium in Gestalt eines Betriebs gewerblicher Art stellen Betriebseinnahmen dar.
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) enthält keine Rechtsgrundlage, nach der der Verantwortliche verpflichtet wäre, die Richtigkeit und Vollständigkeit seiner Auskunft eidesstattlich zu versichern. Eine entsprechende Anwendung der zivilrechtlichen Regelungen zur eidesstattlichen Versicherung ist im Anwendungsbereich von § 32i AO zu Lasten einer Finanzbehörde ausgeschlossen.
Die Besteuerung der dem Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber ausgezahlten Energiepreispauschale gemäß § 119 Abs. 1 Satz 1 EStG als Einnahme nach § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG ist verfassungsgemäß.
Zur landwirtschaftlichen Nutzung überlassene Ackerflächen, die zum Betriebsvermögen einer Kapitalgesellschaft gehören, sind laut Urteil des FG Düsseldorf unabhängig vom Vorliegen einer Betriebsverpachtung im Ganzen nicht dem Verwaltungsvermögen zuzuordnen.
Das FG Münster hat entschieden, dass der Grundfreibetrag für den Veranlagungszeitraum 2023 nicht verfassungswidrig zu niedrig ist, da der existenznotwendige Bedarf nicht unterschritten wird.
Die Steuerermäßigung nach § 35a EStG setzt grundsätzlich voraus, dass sich die begünstigten Arbeitskosten aus der Rechnung ermitteln lassen. Ob der Arbeitskostenanteil bei einer nicht aufgeschlüsselten Handwerkerrechnung geschätzt werden darf, ist allerdings weiterhin umstritten.
Gut informierte Mandanten dank KI – Vorteil oder Problem? Diana Schmid und Jasmin Müller führen die Steuerberatungsgesellschaft SteuerDigital in Tübingen und betreuen dort vor allem Start-ups und Content Creator. Im Interview erklären sie, warum KI-Halbwissen die Beratung komplizierter macht und warum ein gut vorbereiteter Mandant am Ende beiden Seiten nützt.
Die Allgemeine Verwaltungsvorschrift für die Außenprüfung (ApO) ist am 10.9.2026 in Kraft getreten, da sie am Tag zuvor im Bundessteuerblatt veröffentlicht wurde.