Das BMF hat sein Schreiben v. 27.11.2013 zur steuerrechtlichen Behandlung des Erwerbs eigener Anteile ergänzt. Neu geregelt wird die Behandlung des steuerlichen Einlagekontos beim kurzfristigen Eigenhandel mit eigenen Aktien.
US-Aktien, Schweizer Titel oder ein USD-Festgeld gehören in vielen betrieblichen Depots zum Standard. Bilanziell bringen sie einen zweiten Werttreiber ins Spiel: den Devisenkurs. Handels- und Steuerrecht behandeln Wechselkursänderungen am Bilanzstichtag unterschiedlich, sodass Handels- und Steuerbilanz hier regelmäßig auseinanderfallen.
Das LSt Niedersachsen hat klargestellt, wie Verkäufe auf Schul- und Kitaveranstaltungen sowie Umsätze von Schülerfirmen unter § 2b UStG umsatzsteuerlich zu behandeln sind.
Gästekarten, die zur Steigerung der Attraktivität einer Urlaubsregion in Zusammenarbeit mit Bergbahnen, Busunternehmen, Skiliftbetreibern und Gastgebern ausgegeben werden, sind nach Auffassung des FG München als Mehrzweckgutschein anzusehen.
Ab 1.1.2027 gelten neue Sachbezugswerte für Verpflegung und Unterkunft. Der Monatswert für Verpflegung steigt auf 355 EUR, der Wert für Unterkunft auf 289 EUR. Der Bundesrat hat der 17. Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung am 16.10.2026 zugestimmt.
Der Bundesrat hat am 16.10.2026 seine Stellungnahme zum Regierungsentwurf für ein Einkommensteuerreformgesetz 2027 beschlossen. Keine Mehrheit fand der Vorschlag mehrerer Ausschüsse, die Steuerfreiheit von Immobilienverkäufen nach Ablauf der 10-jährigen Haltefrist abzuschaffen.
Das FG Düsseldorf hat sich in einem Urteil mit der Frage befasst, ob die Installation einer Photovoltaikanlage mit Stromspeicher nach § 35c EStG steuerlich begünstigt ist.
Eine widerstreitende Steuerfestsetzung liegt nicht vor, wenn ein Grundstück von einer GmbH zu einem über dem Wert des Grundstücks liegenden Kaufpreis erworben wird und Schenkungsteuer für eine freigebige Zuwendung aufgrund einer vGA und Grunderwerbsteuer in voller Höhe der Gegenleistung festgesetzt werden.
Der Bundestag hat am 16.10.2026 das Gesetz zur Einführung einer Frühstartrente verabschiedet. Damit soll bereits im Kindesalter mit staatlichen Einzahlungen in eine kapitalgedeckte Altersvorsorge begonnen werden.
Die Finanzverwaltung hat zu weiteren Praxisfragen zur Umsetzung der E-Rechnung in einem BMF-Schreiben Stellung genommen, nachdem schon vorher Einzelinformationen an Verbände und Einrichtungen ergangen waren.
Die erbschaftsteuerlichen Verschonungsregelungen für Betriebsvermögen stehen aufgrund einer Verfassungsbeschwerde auf der Kippe. In der mündlichen Verhandlung am Dienstag, 13. Oktober 2026, wurden bereits Alternativen diskutiert.
Wer Mittel aus seinem Unternehmen entnimmt, um die Erbschaft- oder Schenkungsteuer für erhaltene Unternehmensanteile zu zahlen, muss keine Nachversteuerung nach § 34a EStG befürchten. Dies gilt nach einem Urteil des FG Münster auch bei Teilübertragungen oder bei späterer Herabsetzung der Steuer.